Durchblick Vol. 1 (C) by Fine

Hostel (2005)


Originaltitel: Hostel
Genre: Horror
Regie: Eli Roth
Länge: 94 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: 18
Besetzung: Jay Hernandez, Derek Richardson, Eythor Gudjonsson

Inhalt
2 Amis fliegen nach Europa um zu bumsen und sich die Birne wegzukiffen. Dabei geraten sie an nach Gewalt lüsternde Osteuropäer und ehe sie sich versehen befinden sie sich in einer abartigen Welle von Gewalt und Perversion.

Kritik
“Hostel” - wohl einer der schlechtesten Filme, die meine Augen je zu sehen bekamen. Der ganze Streifen ist eine absolute Frechheit. 2 Schwachmaten als Hauptdarsteller, die Europa nur bereisen weil man hier so billiges Gras bekommt und die Frauen willig sind. In ihrer Gier nach Fleisch folgen sie einem Tipp in die Slowakei, wo sie sich in einem zwielichtigen Hostel einquartieren. Hier erwarten sie jedoch statt billigen Nutten Menschen, die dafür zahlen sie zu quälen. Osteuropa wird hier in einem Licht dargestellt, was selbst Hitler nicht abfälliger hätte gestalten können. Denn in Eli Roth’s Streifen herrschen in osteuropäischen Ländern Gewalt, Kriminalität, Pornografie und Korruption, in die sogar die Polizei involviert ist. Wäre das alles einigermaßen fiktiv dargstellt, könnte man ja noch damit leben. Aber da es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass es in Europa normalerweise nicht so zugeht, ist der Film beleidigend und verachtend.

Die ach-so-schrecklichen Gewaltszenen sind nur halb so wild wie angekündigt. In jedem 2. B-Splatter-Film fließt mehr Blut und die Musik von Tokio Hotel ist gruseliger als alle Folterszeen zusammen. Man sieht lediglich Ansätze, also genauso viel wie in jedem Horrorfilm was Hostel zu einem genauso banalen Exemplar macht wie viele andere. Lediglich eine Szene ist wirklich eklig, alles andere hat man schonmal irgendwo gesehen.
Die Krönung ist jedoch die in den Film hineingeprügelte und pseudodramatische “ich-muss-die-Frau-retten-wegen-meines-Kindheitstraumas-Story! Die Dramatik ist so dermaßen erzwungen, dass es einfach nur lächerlich ist. Daran ändert auch der Name “Tarantino” nichts...

Alles in allem bleibt zu sagen, dass “Hostel” reine Zeitverschwendung ist und Menschen, die sich so eine Story ausdenken, nicht ganz richtig im Kopf sein müssen. Jeder, der “Saw” gesehen hat (Teil 1!!!), weiß, wie man bei einem Horrorfilm über die Grenze geht und dabei trotzdem nicht lächerlich, sondern brillant ist. Eli Roth ist das leider ganz und gar nicht gelungen.


Bewertung
“Hostel” bekommt von mir 1 von 10 Punkten.
7.3.07 18:29
 


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