Durchblick Vol. 1 (C) by Fine

Ring (2002)


Originaltitel: The Ring (US-Remake des japanischen Originals)
Genre: Horror
Regie: Gore Verbinski
Länge: 114 Minuten
Produktionsland: USA, Japan
FSK: 16
Besetzung: Naomi Watts (King Kong, 21 Gramm), David Dorfman (Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Galaxy Quest), Brian Cox (Die Bourne Veschwörung, Braveheart) uam.

Inhalt
Als ein junges Mädchen unerklärlicherweise stirbt, wird die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) aufmerksam und stellt weitere Nachforschungen an. Bald stellt sich heraus, dass das Mädchen exakt 7 Tage vor ihrem Tod ein ominöses Video gesehen hat, zusammen mit einigen Freunden, die ebenfalls alle tot sind. Bald bekommt Rachel das Band in die Hände, und fortan hat sie nur noch eine Woche, das Geheimnis um das Todesvideo zu lösen.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Film mit hohem Gruselfaktor gesucht? Bei "The Ring" werdet ihr fündig. Der Horror hierbei spielt sich jedoch eher zwischen den Ohren ab, als vor den Augen. Zwar bedient sich auch dieser Film an der ein oder anderen bildlichen Horrorszene, jedoch sind die eigentlich nur das Tüpfelchen auf dem i.
Der Film ist das US amerikanische Remake zum japanischen Original. Da ich die gesamte Box japanische DVD-Box besitze und die Filme allesamt gesehen habe erlaube ich mir das Urteil, dass ich persönlich bei dem amerikanischen Teil einfach besser durchblicke. Nicht, dass es dem Original an Handlung mangeln würde, nein - nur finde ich die US-Fassung, insbesondere in den finalen Minuten, einfach besser umgesetzt und weniger nüchtern. Anfangs ähneln sich Remake und Original bis auf die Darsteller und die Kulisse ziemlich. Und allgemein ist die Story sinngemäß eigentlich dieselbe - logisch!
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, "The Ring" ist wohl einer der besten Horrorfilme, die je gemacht wurden, wenn man bedenkt, dass es in einem Horrorfilm ums Gruseln geht. Und die Art und Weise, wie Regisseur Verbinski diesen rüberbringt, ist effektiv und einschlagend. Gefällt mir!
Was auch besonders emotional bindet ist der im Original nicht vorhanden Charakter, nämlich das Kind: Aidan. (David Dorfman) In der Tat behaupten zahlreiche Kritiker, die Aufmache würde der Geschichte um den Jungen der Story von "The Sixth Sense" ähneln, jedoch sollte man hier nicht vergessen, dass er schlicht und ergreifend dasselbe erlebt, wie jeder andere, der das Video gesehen hat und von der Seite betrachtet, hat der Junge keine besonderen Fähigkeiten oder Leiden, er hat nur seine Cousine verloren und hat von ihr zuvor geschildert bekommen, was in/mit ihr vorging, nachdem sie das Band gesehen hatte - sprich: Er weiß, was ihn erwartet und das ist alles, aber das ist auch schon genug. Meiner Meinung nach ein gelungenes Extra zur eigentlichen Handlung, da er viele Komponenten der Geschichte zusammenführt und einen Sinn verleiht. Wer nur etwas aufmerksam ist, der versteht die Geschichte auch ohne das Original zu kennen.

Bewertung
The Ring gehört meiner Meinung nach zu den besten Horrorfilmen, die existieren und ist niveaumäßig weit entfernt von Teenie-Streifen wie "Scream" etc. - darum von mir 8 von 10 möglichen Punkten!
6.3.07 15:01
 


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