Durchblick Vol. 1 (C) by Fine

Jeepers Creepers (2001)


Originaltitel: Jeepers Creepers
Genre: Horror
Regie: Victor Salva
Länge: 89 Minuten
Produktionsland: USA, Deutschland
FSK: 16
Besetzung: Gina Philips (Angriff der Killerbienen, Dead & Breakfast), Justin Long (Not A Girl - Crossroads, Galaxy Quest), Eileen Brennan (Miss Undercover 2, Eine Leiche zum Dessert) uam.

Inhalt
Auf dem Heimweg von der Highschool beobachten Darry und Trish eine seltsame Gestalt, die anscheinend gerade eine Leiche entsorgt. Aus Neugier untersuchen sie den Tatort und stoßen dabei auf ein wahres Kabinett des Grauens - dem mysteriösen Bösewicht bleibt dies jedoch nicht verborgen, und so beginnt eine Flucht voller Angst und Schrecken.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Mein Kopf hat damals, als ich vor ein paar Monaten "Jeepers Creepers 2" durch Zufall zur Hälfte auf Premiere gesehen hatte, vielleicht bewusst nie irgendwelche Anstalten der Neugierde zum Rest des Films gemacht. Trotzdem konnte ich mich ohne großes Murren dazu durchringen, Jeepers Creepers auch noch zu sehen. Die erste halbe Stunde etwa ist der Film auch echt "creepy" - eine unschöne Fahrt auf dem Highway, gestört durch einen "Drängler", der nebenbei auch noch unsanft das Auto rammt, ich denke vor sowas graut wirklich jedem...vergleichen wir es nur mal mit den lieben Dränglern auf der Autobahn, wer mag das schon? Genau! Keiner! Das ist sicher der Grund, wieso sich jeder in dieser besagten Zeit fragt, wer oder was dahintersteckt. Im Laufe des Films wird klar, dass der Fahrer des besagten Autos ordentlich Dreck am Stecken hat, aber mit der Auflösung dieser Missetaten, die zwar durchaus recht ekelhaft und gruselig sind, löst sich auch der Gruselfaktor des Films auf. Folgende Szenen nach dem Fund des mit Leichen vollgestopften und renovierten (ja, renovierten!) Kellers, sind eigentlich nur noch zum Lachen. Man weiß genau, was kommt. Noch dazu zeigt der Film keinerlei Vorgeschichte auf...also keine Aufklärung dessen, wer der "Creeper" eigentlich ist und wo er eigentlich herkommt (was man durchaus hier und da hätte einbauen können, z.B. als Erklärung der Geschehenisse in der Vergangenheit, getätigt durch die Hellseherin). Man erfährt aber nur, dass es eine unbesiegbare und furchtbar grausame Kampfmaschine ist, die alles und jeden frisst, um die Körperteile zu ersetzen, die er in den vorherigen Kämpfen mit irgendwelchen "Leckerlies" verloren hat. Völlig sinnloses Gemetzel also. Schade, denn leider ist das so überhaupt nicht mein Fall. Auch ein solcher Film braucht eine Story, die weniger grob gestrickt ist. Seine bildlichen Horrorszenen sind zwar spannend, reichen jedoch als Leitfaden durch den Film nicht wirklich aus.

Bewertung
Jeepers Creepers bekommt von mir 5 von 10 möglichen Punkten für mangelhafte Handlung aber ausreichendes Gruselpotential, wenn auch oftmals etwas vorhersehbar und witzig statt gruselig.
Fine am 6.3.07 13:57


Findet Nemo (2003)


Originaltitel: Finding Nemo (Disney / Pixar)
Genre: Animation
Regie: Andrew Stanton, Lee Unkrich
Länge: 100 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Besetzung (Synchronisation): Christian Tramitz (Marlin), Anke Engelke (Dorie), Thomas Fritsch (Niels) uam.

Inhalt
An seinem ersten Schultag wird der 6-jährige Clownfisch Nemo vor den Augen seines überängstlichen Vaters von Tauchern entführt und landet im Aquarium einer Zahnarztpraxis in Sydney. Nemos Vater Marlin macht sich sofort auf die Suche nach seinem verlorenen Sohn und trifft dabei auf die Doktorfischdame Dorie, die ihr Kurzzeitgedächtnis verloren hat, einen Weißen Hai namens Bruce mitsamt seiner Gang der "Anonymen Fischesser", der Surfer-Schildkröte Crush und vielen anderen. Doch seinem Sohn kommt er nur schwerlich näher.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Wer kennt nicht den Klassiker "Findet Nemo"? Ein Animationsfilm aus dem Jahre 2003 mit Starbesetzung in der Synchronisation. Am 04.03.2007 lief der Film zum ersten mal im Free-TV auf Pro7 und trotzdem ich stolze Besitzerin der DVD-Box bin, habe ich den Film angesehen. Anders als sonst, da es bei Pixarfilmen leider oft der Fall ist, dass bereits der Anfang sehr überheblich und übertrieben wirkt, beginnt dieser Film eher ruhig, wenn nicht sogar traurig durch ein einschneidendes Erlebnis, dass den Zuschauer emotinal an den Film bindet. Wer von anfang an denkt, Findet Nemo sei ein Kinderfilm, der liegt falsch, denn heutzutage sind Animationsfilme längst nicht nur für Kinder gemacht, sondern für die ganze Familie. Der Beweis dafür ist, dass selbst die härtesten Typen sich dazu bekennen, den Film gesehen zu haben und sogar ohne sich zu schämen! Und wieso auch, der Film zeigt durchaus ein breites Themenspektrum für die ganze Familie. Außerdem vermittelt der Film wie so oft eine pädagogisch wertvolle Botschaft und zwar nicht (nur) den Kindern, sondern vor allem den Eltern, die ihre Kinder ziehen und ihren Weg gehen lassen sollen und trotzdem zu wissen, wann sie Verantwortung übernehmen müssen. Ebenso die humorvolle Komponente ist gegeben und zwar nicht zu knapp. Ich habe den Film sicher schon 20 mal gesehen und kann ihn nahezu auswendig mitsprechen und trotzdem lache ich mich noch scheckig, genauso, wie ich an anderen Stellen noch betroffen bin. Man könnte also fast meinen, Findet Nemo sei ein zeitloser und nebenbei noch mit einem Oscar (bester Animationsfilm) ausgezeichneter Klassiker für jedermann.

Bewertung
Findet Nemo bekommt von mir 10 von 10 möglichen Punkten für eine erstklassige Story verpackt in genauso erstklassige Animation.
Fine am 5.3.07 21:00


Dark Water - Dunkle Wasser (2005)


Originaltitel: Dark Water (US-Remake des japanischen Originals)
Genre: Horror
Regie: Walter Salles
Länge: 105 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: 16
Besetzung: Jennifer Connelly (A Beautiful Mind, Hulk), Dougray Scott (Auf immer und ewig, Mission Impossible II), John c. Reilly (Ungeküsst, Chicago) uam.

Inhalt
Für Dahlia Williams beginnt ein neues Leben: Gerade von ihrem Mann getrennt, hat sie einen neuen Job und eine neue Wohnung gefunden. Die gescheiterte Beziehung will sie endlich hinter sich lassen, um sich ganz ihrer Tochter Ceci zu widmen. Doch als die nervenzehrende Trennung zu einem erbitterten Kampf um das Sorgerecht gerät, wird ihr Leben zum Alptraum. Die neue Wohnung - ein schäbiges, heruntergekommenes, kleines Apartment - scheint ein Eigenleben zu entwickeln. Mysteriöse Geräusche, durchsickerndes dunkles Wasser und seltsame Vorkommnisse treiben Dahlia an den Rand des Wahnsinns. Wer steckt hinter diesen furchtbaren Gedanken-Spielen? Angetrieben von der Liebe zu ihrer Tochter, zählt für Dahlia jetzt nur noch eines: Nichts und niemand soll ihrem kleinen Mädchen weh tun.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Dark Water - Dunkle Wasser, das Remake des japanischen Originals von Hideo Nakata sprach mich insbesondere an, weil der Autor derselbe ist, wie bei "The Ring", bekanntlich einer meiner Lieblingsfilme aufgrund der Handlung. Die Handlung ähnelt sich nicht, dafür aber die Art und Weise. Auch hier überzeugten die säuberlich ineinanderfließenden Handlungsstränge: Auf der einen Seite die Kindheitsgeschichte oder das Kindheitstrauma der Mutter Dahlia, auf der anderen Seite die mysteriösen Geschehenisse im neuen Wohnhaus, die letztlich ähnlich bis gleich zu sein scheinen und diese Mischung aus Familientragödie und Horror-Thriller ist durchaus gelungen.
Adrenalin pumpen die Herzen der Zuschauer trotzdem sich der Film sogut wie gar nicht dem bildlichen Horror bedient (selbst die Wasserleiche ist eigentlich keine) durch die rätselhaften Ereignisse und das Aufklären derselben durch Dinge, mit denen man wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte, allemal. Selbst das geahnte Ende war, ähnlich wie in "The Ring", noch lange nicht das Ende.
Die Kameraeinstellungen und die Aufmache, insbesondere am Schluss, erinnerten etwas an die Story des PC-Games "Fear". Alles in allem war der Film besser, als ich erwartet hatte und trotzdem die Horrorkomponente bildlich nicht vorhanden war, war ein ziemlicher Gruselfaktor vorhanden.

Bewertung
Dark Water - Dunkle Wasser bekommt von mir 8 von 10 möglichen Punkten und ich für Freude von "The Ring 1+2" sehr zu empfehlen.
Fine am 5.3.07 20:04


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