Durchblick Vol. 1 (C) by Fine

Hannibal Rising (2007)


Originaltitel: ORIGINALTITEL
Genre: Drama, Thriller, Horror
Regie: Peter Webber
Länge: 117 Minuten
Produktionsland: Frankreich/GB/USA
FSK: 18
Besetzung: Gaspard Ulliel, Li Gong, Helena Lia Tachovska

Inhalt
Litauen während des 2. Weltkrieges:
Graf Lecter flieht vor den Bombenangriffen mit seiner Frau und seinen Kindern, Sohn Hannibal und Tochter Mischa, von der Burg in ihr Waldhaus. Mischa, auf der alten Burg Lecter. Als seine Eltern sowie die Gefolgschaft bei einem Stuka-Angriff ums Leben kommen, bleibt Hannibal mit seiner kleinen Schwester allein zurück. Bald wird die Hütte von Plünderern entdeckt, die sich dort einquartieren. Es herrscht schwerer Winter und eisiges Schneetreiben verhindert die Nahrungssuche. Doch die Plünderer haben Hunger...
Ein Sprung. Hannibal, inzwischen ein junger Mann, flieht aus dem Waisenheim zu seiner Tante Lady Murasaki nach Frankreich. Der Junge gilt als stumm, da er nie spricht, aber nachts schreit er den Namen seiner Schwester. Hannibal kann sich nicht an die Vorfälle im Jagdhaus erinnern, lebt sich jedoch nach und nach immer besser bei seiner Tante ein.
Als er während eines Polizeiverhörs ein Mittel entdeckt, dass helfen soll, verloren gegangene Erinnerungen zurückzuholen, probiert Hannibal es aus. Das Mittel verfehlt seine Wirkung nicht und Hannibal beginnt einen blutigen Rachefeldzug gegen die Mörder seiner Schwester...



Kritik
Als eingefleischter Fan der Hannibal Lecter-Reihe durfte ich mir den chronologisch ersten Teil natürlich nicht entgehen lassen. Die Kritiken waren, na ja, geht so, durchwachsen. Dementsprechend waren meine Erwartungen eher im Mittelmaß angesetzt.
Doch am Ende konnte ich sagen, dass mir der Film wirklich gut gefallen hat. Von allen 4 Lecter-Filmen rangiert "Hannibal Rising" bei mir, nach „Das Schweigen der Lämmer“, an 2. Stelle. Also schlecht war er wirklich nicht.
Zwar waren die zeitlichen Übergänge teilweise ein wenig holprig, doch damit konnte man leben.

Man fühlt von Anfang bis Ende Hannibals Schicksal mit, angefangen mit dem Tod seiner Familie, über die Bedrohung seiner Tante bis zu seinem letzten Racheopfer. Man kann seinen Rachefeldzug in „Kill Bill“-Manier nachvollziehen und somit kann sich der Zuschauer mit dem Film identifizieren, was in diesem Falle zwar auch gefährlich sein kann, aber auch sehr wichtig ist für einen funktionierenden Film.
Ein weiterer Pluspunkt sind die sehr schönen Bilder, für die der Kameramann wirklich gute Arbeit geleistet hat.
Ich kann den Film nur empfehlen, vor allem den Lecter-Fans.
Und der Hauptdarsteller ist auch ganz schnittig ;-)


Bewertung
"Hannibal Rising" erhält von mir 9 von 10 möglichen Punkten.
Lena am 7.3.07 18:08


Shaun of the Dead (2004)


Originaltitel: Shaun of the Dead
Genre: Horror, Komödie
Regie: Edgar Wright
Länge: 99 Minuten
Produktionsland: GB/Frankreich
FSK: 16
Besetzung: Simon Pegg, Nick Frost, Kate Ashfield.

Inhalt
Aufstehen, arbeiten, Play Station, Pub „Winchester“ --> Das ist das spannende Leben von Shaun, der sehr zufrieden damit ist. Als jedoch seine Freundin mit ihm Schluss macht, weil sie die Nase voll von alledem hat, will Shaun sich ändern. Gerade jetzt breiten sich Zombies aus! Unbeirrt davon macht sich Shaun mit seinem besten Kumpel Ed auf, Liz zurückzugewinnen und an einen sicheren Ort zu bringen wo’s sich aushalten lässt...das Winchester.


Kritik
Wer glaubt, „Shaun of the dead“ sei lediglich eine Parodie auf „Dawn of the dead“, der hat weit gefehlt. Der Film ist vielmehr eine herrlich bissige Satire auf unsere Gesellschaft!

Shaun macht nicht sonderlich viel aus seinem Leben, ist mit der Situation jedoch ganz und gar nicht unzufrieden. Da jedoch andere Menschen, mit denen er zusammen sein möchte, seine Leidenschaften Play Station und in einem Pub gehen nicht unbedingt dauerhaft teilen wollen, erkennt Shaun erst, was für ein trostloses Leben er führt, als es beinahe zu spät ist...
In jedem von uns steckt ein Stückchen „Shaun“, das macht den Film sympatisch und der Hauptprotagonist wird zur Hauptidentifikationsfigur. Wunderbar auch die versteckten Botschaften, die den Zuschauer davon abbringen wollen, selbst zu einem Untoten zu werden, sondern sein Leben zu leben.
Gekrönt mit herrlichem Humor und irren versteckten Anspielungen, wird „Shaun of the dead“ zu einem der lustigsten Filme, die ich je gesehen habe.


Bewertung
Von mir satte 10 von 10 Punkten plus Prädikat!
Besonders empfehlenswert!
Lena am 7.3.07 17:59


Wächter der Nacht (2004)


Originaltitel: Nochnoy dozor
Genre: Fantasy, Action, Horror
Regie: Timur Bekmambetov
Länge: 109 Minuten
Produktionsland: Russland
FSK: 16
Besetzung: Konstantin Khabensky, Mariya Poroshina

Inhalt
In einer scheinbar endlosen Schlacht bekämpften sich die Mächte der Finsternis und die Mächte des Lichts. Als man erkannte, dass beide Seiten gleichstark sind, schloss man einen Waffenstillstand. Die Mächte des Lichts wachen fortan übe den Tag, die Mächte der Finsternis über die Nacht. Beide Seiten verfügen über „Wächter“, Seher, Vampire, Hexen usw., die dafür sorgen, dass die Mächte im Einklang bleiben und der Waffenstillstand nicht gefährdet wird. Doch eine Prophezeiung kündigt den endgültigen Sieg einer Seite an. Als ein Vampir von Anton, seines Zeichens Wächter der Nacht, getötet wird, droht jene Prophezeiung wahr zu werden...

Kritik
? --> das war wohl mein häufigster Gedanke, als ich mir „Wächter der Nacht“ ansah...dicht gefolgt von „??“ und „???“. Dafür stehen Fragen wie „Was ist das?“, „Was soll das?“, „Wieso ist das so?“, „Wo kommt das her?“ oder einfach „Hä???“.
Ich empfand den Film als sehr verwirrend und ohne gut nachvollziehbarem Handlungsstrang. Auf der DVD steht „Russiche Antwort auf den „Herrn der Ringe““ – da frage ich mich: sind sich diese Menschen sicher, dass sie „Herr der Ringe“ gesehen haben? Ich glaube, nein.
Dabei klang die Story, die mich etwas an „Constantine“ erinnerte, wirklich sehr, sehr vielversprechend. Doch leider haperte es dann an der Umsetzung, denn es wäre viiiiiiel mehr drin gewesen! Es sind tolle Ansätze da und fantastische Bilder, die Darsteller sind auch nicht schlecht und...wow, diese Bilder!!! Aber warum hat man aus diesem Potenzial nicht einen Film gemacht, der wirklich eine russische Antwort auf „Herr der Ringe“ hätte sein können, sondern stattdessen ein konfusen und schwer nachvollziehbares Handlungs-Wirr Warr???
Ich kann nur sagen: Schade, „Wächter der Nacht“, es hätte so schön sein können.


Bewertung
Von mir leider nur, aufgrund der unglaublich tollen Bilder und des guten Ansatzes, 4 von 10 Punkten.
Lena am 7.3.07 15:36


Ring 2 (2004)


Originaltitel: The Ring Two (US-Remake des japanischen Originals mit Elementen aus "Dark Water")
Genre: Horror
Regie: Hideo Nakata
Länge: 11 Minuten
Produktionsland: USA, Japan
FSK: 16
Besetzung: Naomi Watts (King Kong, 21 Gramm), David Dorfman (Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Galaxy Quest), Simon Baker (Der Teufel trägt Prada, America's Most Wanted) uam.

Inhalt
Sechs Monate nach den schrecklichen Geschehnissen, die die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) und ihren Sohn Aidan (David Dorfman) im wahrsten Sinne des Wortes fast zu Tode ängstigten, haben die beiden Seattle verlassen, um möglichst viele Kilometer zwischen sich und die alptraumhaften Erinnerungen an das - von Samara mit einem tödlichen Fluch belegte - Video zu bringen. In dem kleinen Küstenstädtchen Astoria, im US-Bundesstaat Oregon, hoffen Rachel und Aidan auf ein neues, friedvolles Leben. Zu ihrem großen Schreck muss Rachel aber sehr bald feststellen, dass es in Astoria zu einem Verbrechen gekommen ist, bei dem ein unbeschriftetes Video eine wesentliche Rolle zu spielen scheint. Rachel ist zutiefst schockiert. Doch das ist erst der Anfang. Denn schon bald wird ihr klar, dass hier wieder der grausame Racheengel Samara am Werk ist. Und diesmal, so scheint es, kann niemand Samaras Teufelskreis aus Terror und Tod entkommen.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Man könnte vermuten, dass "The Ring Two" nur eine billige Kopie des Erfolges des ersten Teils sein soll, so wie es leider oft der Fall. Geld soll geschöffelt werden, indem dieselbe Story nochmal aufgerollt und nur wenig verändert runtergeleiert wird. Ich persönlich fühle mich bei solchen Filmen immer ziemlich hinters Licht geführt. Anders verhält es sich jedoch bei dieser Fortsetzung. Zwar dreht es sich noch immer um die Machenschaften von Samara, jedoch aus komplett anderen Hintergründen (auch wenn es sich erst nicht erahnen lässt). Denn wieso verfolgt Samara Rachel und Aidan noch immer und das trotzdem sie das Band kopiert und somit dem Fluch entgangen sind? Diese Frage beantwortet sich im Laufe des Films. Der zweite Teil des US-amerikanischen Horror-Schockers basiert zur einen Hälfte auf der japanischen Fortsetzung "Ringu 2", enthält aber ebenso eine große Komponente von "Dark Water - Dunkle Wasser", der denselben Macher hat, die "The Ring". Dass Komponenten vorhanden sind, heißt allerdings nicht, dass es statt einer billigen Kopie des ersten Teils jetzt eine Art Vorläufer des 2005 angelaufenen Horrorfilms handelt. Ich möchte nicht zuviel verraten, nur ausdrücklich darauf hinweisen, dass es wieder ein brillanter Horrorfilm ist. Auch diesmal wird wenig bis gar nicht mit bildlichem Horror gearbeitet. Von Blut und Gewalt keine Spur und doch ist das Gruseln garantiert und zwar nicht zu knapp. Allerdings tritt hier auf, was oft am ersten Teil zu Unrecht kritisiert wurde: Storylücken und Widerspürche. Zudem würde es meines Erachtens nach schwer fallen, den zweiten Teil ohne den ersten Teil zu verstehen, obschon die Story nicht dieselbe ist. Der zweite Teil verzichtet auf die Widerholung der Hintergründe aus Teil eins, deckt dafür neue erschreckende Dinge aus Samara's Vergangenheit auf, was zwar spannend ist, dem Zuschauer aber auch nichts bringt, wenn er gar nicht weiß, wieso und warum überhaupt.
Wieder besonders prägend ist die wichtige Rolle, die Sohn Aidan (David Dorfman) in diesem Teil spielt. Im ersten Teil spiegelte er nur eine Randfigur dar, die noch dazu im Original gar nicht vertreten war und doch hatte sie eine hohe Bedeutung für den Film. Der zweite Teil wäre ohne Aidan undenkbar; eigentlich dreht es sich fortan fast nurnoch um ihn und Samara. Hier spiegelt sich auch die Thematik von "Dark Water" wider. Nebenbei bemerkt sind die schauspielerischen Leistungen des kleinen Mannes sehr groß!

Bewertung
The Ring Two bekommt von mir, als gottseidank untypische und gelungene Fortsetzung des ersten Teils 7 von 10 möglichen Punkten!
Fine am 6.3.07 17:23


Ring (2002)


Originaltitel: The Ring (US-Remake des japanischen Originals)
Genre: Horror
Regie: Gore Verbinski
Länge: 114 Minuten
Produktionsland: USA, Japan
FSK: 16
Besetzung: Naomi Watts (King Kong, 21 Gramm), David Dorfman (Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre, Galaxy Quest), Brian Cox (Die Bourne Veschwörung, Braveheart) uam.

Inhalt
Als ein junges Mädchen unerklärlicherweise stirbt, wird die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) aufmerksam und stellt weitere Nachforschungen an. Bald stellt sich heraus, dass das Mädchen exakt 7 Tage vor ihrem Tod ein ominöses Video gesehen hat, zusammen mit einigen Freunden, die ebenfalls alle tot sind. Bald bekommt Rachel das Band in die Hände, und fortan hat sie nur noch eine Woche, das Geheimnis um das Todesvideo zu lösen.
Quelle: http://www.filmspiegel.de

Kritik
Film mit hohem Gruselfaktor gesucht? Bei "The Ring" werdet ihr fündig. Der Horror hierbei spielt sich jedoch eher zwischen den Ohren ab, als vor den Augen. Zwar bedient sich auch dieser Film an der ein oder anderen bildlichen Horrorszene, jedoch sind die eigentlich nur das Tüpfelchen auf dem i.
Der Film ist das US amerikanische Remake zum japanischen Original. Da ich die gesamte Box japanische DVD-Box besitze und die Filme allesamt gesehen habe erlaube ich mir das Urteil, dass ich persönlich bei dem amerikanischen Teil einfach besser durchblicke. Nicht, dass es dem Original an Handlung mangeln würde, nein - nur finde ich die US-Fassung, insbesondere in den finalen Minuten, einfach besser umgesetzt und weniger nüchtern. Anfangs ähneln sich Remake und Original bis auf die Darsteller und die Kulisse ziemlich. Und allgemein ist die Story sinngemäß eigentlich dieselbe - logisch!
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, "The Ring" ist wohl einer der besten Horrorfilme, die je gemacht wurden, wenn man bedenkt, dass es in einem Horrorfilm ums Gruseln geht. Und die Art und Weise, wie Regisseur Verbinski diesen rüberbringt, ist effektiv und einschlagend. Gefällt mir!
Was auch besonders emotional bindet ist der im Original nicht vorhanden Charakter, nämlich das Kind: Aidan. (David Dorfman) In der Tat behaupten zahlreiche Kritiker, die Aufmache würde der Geschichte um den Jungen der Story von "The Sixth Sense" ähneln, jedoch sollte man hier nicht vergessen, dass er schlicht und ergreifend dasselbe erlebt, wie jeder andere, der das Video gesehen hat und von der Seite betrachtet, hat der Junge keine besonderen Fähigkeiten oder Leiden, er hat nur seine Cousine verloren und hat von ihr zuvor geschildert bekommen, was in/mit ihr vorging, nachdem sie das Band gesehen hatte - sprich: Er weiß, was ihn erwartet und das ist alles, aber das ist auch schon genug. Meiner Meinung nach ein gelungenes Extra zur eigentlichen Handlung, da er viele Komponenten der Geschichte zusammenführt und einen Sinn verleiht. Wer nur etwas aufmerksam ist, der versteht die Geschichte auch ohne das Original zu kennen.

Bewertung
The Ring gehört meiner Meinung nach zu den besten Horrorfilmen, die existieren und ist niveaumäßig weit entfernt von Teenie-Streifen wie "Scream" etc. - darum von mir 8 von 10 möglichen Punkten!
Fine am 6.3.07 15:01


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