Durchblick Vol. 1 (C) by Fine

Jackass - The Movie (2002)


Originaltitel: Jackass - The Movie
Genre: Comedy
Regie: Jeff Tremaine
Länge: 87 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: 18
Besetzung: Johnny Knoxville, Bam Margera, Steve-O

Inhalt
Ähm...Inhalt...ein Haufen Bekloppter machen Dinge, die sie total lustig finden und filmen sich dabei...
Das ist der Inhalt...wirklich!

Kritik
Ich muss vorher sagen, dass ich die Serie immer sehr gerne gesehen habe und noch heute gerne mal reinschaue, weil schon ein paar lustige Sachen dabei sind (nicht alles, aber vieles).
Doch dieser Film...was in aller Herrgotts Namen war DAS denn???
Ich meine, wer findet es denn lustig, wenn sich jemand ein Spielzeugauto in den Allerwertesten schiebt??? Ich nicht!
Es gibt lustige Stunts, und es gibt Stunts, die sind einfach nur...ja, die sind eben...

Man hat hier schon mächtig auf die Kacke gehauen und das ganze dann in einem Film zu verpacken ist schon sehr überflüssig.
Alligatorenkämpfe, kotzen was das Zeug hält, Schmerzen, Exkremente...was soll sowas denn?
Also, beim besten Willen, „Jackass the movie“ gehört mit in die Reihe von „Hostel“ und „Ghostship“... grottenschlecht und braucht kein Mensch! Schade, dass dieses Jahr eine Fortsetzung folgte...
Das einzig Lustige sind wohl die unterschiedlichen Altersfreigaben:
Deutschland: 18
USA: Rated R
GB: 18
Dänemark: 15
Schweden: 11
Nanü? Da ist man sich wohl nicht ganz so einig geworden...
(Quelle: imdb.com)


Bewertung
Für diesen Mist kann es nur eines geben: 0 von 10 Punkten!!!
Lena am 25.3.07 17:15


The Departed - Unter Feinden (2006)


Originaltitel: The Departed
Genre: Krimi, Thriller
Regie: Martin Scorsese
Länge: 151 Minuten
Produktionsland: USA / Hongkong
FSK: 16
Besetzung: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson uam.

Inhalt
Der frisch von der Polizeiakademie entlassene Billy Costigan lässt sich in die Welt des meistgesuchten Verbrechers Bostons, Frank Costello, einschleusen. Der Plan geht auf: Billy gewinnt Franks Vertrauen und gehört fortan dazu.
Gleichzeitig arbeitet sich der junge, motivierte Colin Sullivan bei der Polizei nach oben. Was man jedoch nicht ahnt: Sullivan ist ein Zögling Costellos und hat den Auftrag, ihn über Polizeimaßnahmen zu informieren.
Doch plötzlich macht sowohl bei Costello als auch bei der Polizei das Gerücht die Runde, ein Maulwurf sei unter ihnen!
Die Polizei muss Billy schützen, doch wem können sie vertrauen? Auch Frank wird seinen Leuten gegenüber sehr misstrauisch.
Wer fliegt zuerst auf, Billy oder Colin?


Kritik
„The Departed“ ist ein weiteres Meisterwerk des brillanten Martin Scorsese.
Sensationell besetzt, eine tolle Story und an Spannung kaum zu überbieten!
Spätestens seit diesem Film sollte auch jeder begriffen haben, dass Leonardo DiCaprio längst kein Teenie-Star mehr ist, sondern inzwischen zu den sehr guten Schauspielern Hollywoods gehört.
Jack Nicholson ist, wie immer, eine klasse für sich und auch die anderen Hauptdarsteller Matt Damon und Mark Whalberg zeigen Schauspielkunst der Extraklasse.
Der Film fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute. Es wird nie langweilig, da die Story bis zum Schluss immer wieder ungeahnte Wendungen nimmt.
Faszinierend ist auch, dass man manchmal kaum weiß, mit wem man mehr mitfiebern soll, Billy oder Colin?! Und das, obwohl Colin ja der „Bösewicht“ ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Musik. Sowohl die ausgewählten Songs, als auch die von Altmeister Howard Shore komponierte Score sind ganz große Klasse.
Der ganze Film ist einfach rund. Angenehme Schnitte, gut abgemischter Ton und tolle Kameraarbeit, gekrönt von einer komplett großartigen und super umgesetzten Story. Ich freue mich schon auf die DVD.
„The Departed“ ist ganz großes Kino und hat nicht umsonst dieses Jahr 4 Oscarsabgeräumt, darunter „Beste Regie“ für Martin Scorsese und „Bester Film“!


Bewertung
Von mir satte 10 von 10 möglichen Punkten!
REINZIEHEN!
Lena am 23.3.07 18:01


Auf immer und ewig (1998)


Originaltitel: Ever After: A Cinderella Story
Genre: Romanze / Drama
Regie: Andy Tennant
Länge: 121 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: 6
Besetzung: Drew Barrymore (50 erste Dates, E.T. - Der Außerirdische), Dougray Scott (Dark Water - Dunkle Wasser, Mission: Impossible II), Anjelica Huston (Die Addams Family, Die Neben von Avalon) uam.

Inhalt
Seit dem frühen Tod der Mutter sind die kleine Danielle und ihr Vater Auguste ein Herz und eine Seele. Doch dann heiratet Auguste wieder. Die vornehme Baronesse Rodmilla bringt ihre beiden Töchter mit in die Ehe. Als Danielles Vater jedoch kurz nach der Hochzeit plötzlich stirbt, brechen für das kleine Mädchen harte Zeiten an, denn Rodmilla ist alles andere als eine liebende Ersatzmutter. Sie degradiert ihre Stieftochter kurzerhand zur Dienstmagd. Doch dann, 10 Jahre später, holt Danielle per Apfel den Kronprinzen Henry vom Pferd. Und schlagartig ist nichts mehr so wie es war...
Quelle: http://www.moviesection.de

Kritik
Als Erstes möchte ich loswerden, dass "Auf immer und ewig" mein Lieblinsgfilm bin. Daher ist die Kritik vielleicht nicht so objektiv, wie sie es vielleicht sein sollte. Wenn man wie ich früher schon mit Märchen aufgewachsen ist, dann versteht man auch die wundervollen Moral und Botschaften hinter ihnen und sieht sie auch im hohen Altern nicht als "Kinderquatsch" an. Die Story "Auf immer und ewig" basiert auf dem Märchen Cinderella oder auch Aschenputtel und nein - es ist keine billige Verfilmung, sondern ein gelungener, eigenständiger Film mit viel Eigeninitiative. Oder kann sich hier jemand daran erinnern, dass Da'Vinci Aschenputtel gerettet hat? Ich denke nein. Das Wunderolle an dem Film ist also, dass im Grunde jeder die Story kennt, aber durch abgeänderte Parts immer wieder überrascht und zwar durchaus positiv. Unrealistisch scheint zumindest nichts von dem, was vom Autor dazugedichtet wurde. Die Starbesetzung (Drew Barrymore, Dougray Scott und Anjelica Huston in den Hauptrollen) verführt einen zusätzlich; alle spielen ihre Rollen sensationell gut! Wer nun noch denkt: "Der Film ist bestimmt mega schnulzig!", okay, der mag recht haben. Für eingefleischte Actionfans ist das sicher nichts - einfach nur hoffnungslos romantisch und ergreifend traurig. Trotzdem man die Grundlage, das Märchen, kennt, ist man total mitgerissen. Jedoch durchaus ein Film, den auch, aufgrund der guten Aufmache, durchaus die ganze Familie mal zusammen gucken kann.

Bewertung
Auf immer und ewig bekommt von mir die volle Punktzahl: 10 von 10 möglichen Punkten!
Fine am 10.3.07 10:26


Der blutige Pfad Gottes (1999)


Originaltitel: The Boondock Saints
Genre: Action, Thriller, Crime
Regie: Troy Duffy
Länge: 110 Minuten
Produktionsland: Kanada/USA
FSK: 18 (Index)
Besetzung: Willem Dafoe, Sean Patrick Flanery, Norman Reedus

Inhalt
Boston, am Abend des St. Patrick’s Day: Als die Schläger der Russen-Mafia ihre Lieblingskneipe schließen wollen, setzen sich die Brüder Connor und Murphy MacManus zur Wehr. Zurück bleiben 2 tote Russen, und die irischen Jungs gelten plötzlich als Heilige in ihrem Viertel. Während die Polizei vor einem Rätsel steht, hat der exzentrische FBI-Agent Paul Smecker sehr schnell durchschaut, wer hier mit Brachialgewalt im Namen des Herrn zu Werke geht. Connor und Murphy, tiefgläubig und trinkfest, haben jetzt eine Mission zu erfüllen. Sie wollen mit dem gesamten organisierten Verbrechen der Stadt aufräumen. Das Russen-Syndikat wird direkt im eigenen Hauptquartier erledigt. Und dem Paten der Mafia soll ebenfalls das Blutgericht gemacht werden.
Quelle: DVD-Cover

Kritik
Kaum ein Thema ist so umstritten wie Selbstjustiz. In den Augen der einen eine nachvollziehbare Genugtuung um den eigenen, von den Opfern zugefügten Schmerz zu lindern; für die anderen schlichtweg ein Gesetzesbruch. Genauso driften die Meinungen über “Der blutige Pfad Gottes” auseinander. Was für die einen ein Gewalt- und Rache-verherrlichendes, provokantes Geballer ist für die anderen, mich eingeschlossen, ein brillanter Film über das, was viele denken, aber keiner ausspricht. Natürlich ist der Film provokant, aber meiner Meinung nach nur deswegen, weil sich kam jemand eingestehen will, dass es ihn überhaupt nicht stören würde, wenn das “Böse” aus dem Weg geräumt werden würde. “Du sollst nicht töten, du sollst nicht vergewaltigen, du sollst nicht stehlen - das sind Grundsätze nach denen jeder von uns leben sollte” heißt es in der brillanten Schlußsequenz, und ich für meinen Teil hätte wohl nicht wirklich ein Problem damit, wenn Jungs wie Connor und Murphy diese Schwerverbrecher beseitigen. Aber gerade das ist es eben, was den Film zum Streitobjekt macht, weil das in unserer Gesellschaft moralisch natürlich üüüberhaupt nicht vertretbar ist. Hinzu kommt noch, dass die Jungs sehr religiös sind und diesen Weg “im Namen des Herrn” gehen… für die Kirche ein Skandal! “Als Hirte erlaube mir, zu dienen mein Vater dir. Deine Kraft reichst du uns durch deine Hand. Diese verbindet uns wie ein heiliges Band. Wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut. E nomine patris et fini et spritus sancti.” Ein Gebet, dass die Brüder auf ihrem blutigen Rachefeldzug begleitet. Das schrie ja schon förmlich nach “Index”.

Man hätte, statt den Film gleich zu verbieten, den Inhalt und die Botschaft einfach mal überdenken und diskutieren sollen. Meiner Meinung nach bietet “der blutige Pfad Gottes” beispielsweise unheimlich viel Gesprächsstoff für den Philosophieunterricht.
In meinen Auge ist Troy Duffys Film einer der besten, den ich in den je gesehen habe und er rangiert weit oben in der Liste meiner “All time favorites”. Gekrönt wird der Streifen mit der brillanten Schauspielleistung von Willem Dafoe alias Agent Smecker, die wirklich einfach umwerfend ist!


Bewertung
Von mir 10 von 10 möglichen Punkten plus Prädikat!
Besonders empfehlenswert!
Lena am 9.3.07 17:53


Hostel (2005)


Originaltitel: Hostel
Genre: Horror
Regie: Eli Roth
Länge: 94 Minuten
Produktionsland: USA
FSK: 18
Besetzung: Jay Hernandez, Derek Richardson, Eythor Gudjonsson

Inhalt
2 Amis fliegen nach Europa um zu bumsen und sich die Birne wegzukiffen. Dabei geraten sie an nach Gewalt lüsternde Osteuropäer und ehe sie sich versehen befinden sie sich in einer abartigen Welle von Gewalt und Perversion.

Kritik
“Hostel” - wohl einer der schlechtesten Filme, die meine Augen je zu sehen bekamen. Der ganze Streifen ist eine absolute Frechheit. 2 Schwachmaten als Hauptdarsteller, die Europa nur bereisen weil man hier so billiges Gras bekommt und die Frauen willig sind. In ihrer Gier nach Fleisch folgen sie einem Tipp in die Slowakei, wo sie sich in einem zwielichtigen Hostel einquartieren. Hier erwarten sie jedoch statt billigen Nutten Menschen, die dafür zahlen sie zu quälen. Osteuropa wird hier in einem Licht dargestellt, was selbst Hitler nicht abfälliger hätte gestalten können. Denn in Eli Roth’s Streifen herrschen in osteuropäischen Ländern Gewalt, Kriminalität, Pornografie und Korruption, in die sogar die Polizei involviert ist. Wäre das alles einigermaßen fiktiv dargstellt, könnte man ja noch damit leben. Aber da es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass es in Europa normalerweise nicht so zugeht, ist der Film beleidigend und verachtend.

Die ach-so-schrecklichen Gewaltszenen sind nur halb so wild wie angekündigt. In jedem 2. B-Splatter-Film fließt mehr Blut und die Musik von Tokio Hotel ist gruseliger als alle Folterszeen zusammen. Man sieht lediglich Ansätze, also genauso viel wie in jedem Horrorfilm was Hostel zu einem genauso banalen Exemplar macht wie viele andere. Lediglich eine Szene ist wirklich eklig, alles andere hat man schonmal irgendwo gesehen.
Die Krönung ist jedoch die in den Film hineingeprügelte und pseudodramatische “ich-muss-die-Frau-retten-wegen-meines-Kindheitstraumas-Story! Die Dramatik ist so dermaßen erzwungen, dass es einfach nur lächerlich ist. Daran ändert auch der Name “Tarantino” nichts...

Alles in allem bleibt zu sagen, dass “Hostel” reine Zeitverschwendung ist und Menschen, die sich so eine Story ausdenken, nicht ganz richtig im Kopf sein müssen. Jeder, der “Saw” gesehen hat (Teil 1!!!), weiß, wie man bei einem Horrorfilm über die Grenze geht und dabei trotzdem nicht lächerlich, sondern brillant ist. Eli Roth ist das leider ganz und gar nicht gelungen.


Bewertung
“Hostel” bekommt von mir 1 von 10 Punkten.
Lena am 7.3.07 18:29


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